Die renommierte Biochemikerin am Universitätskrankenhaus Eppendorf wendet sich entschieden gegen diejenigen, die den Schutz vor Herzinfarkt allein mit Vitaminen versprechen. Auch die in diesem Jahr erschienenen großen Studien GISSI und HOPE hätten den Nachweis, dass die Gabe von Vitamin C und E vor koronarer Herzkrankheit schütze oder das Fortschreiten der Arteriosklerose verhindere, nicht bringen können.


Eine möglichst fettarme und vitaminreiche Ernährung sei neben dem Rauchverzicht, einem normalen Körpergewicht, der regelmäßigen Kontrolle des Blutdrucks und ausreichend Bewegung die beste Methode, einer koronaren Herzerkrankung vorzubeugen, sagt Ulrike Beisiegel. So sei in den Mittelmeerländern, wie in Italien, die koronare Herzerkrankung wesentlich seltener. Zu einer solchen mediterranen Kost raten heute die Herzspezialisten.

Nur, wer - aus welchen Gründen auch immer - nicht in der Lage sei, regelmäßig Obst, Gemüse und Salat zu essen, sollte 200 mg Vitamin E und 500 mg Vitamin C pro Tag nehmen. Auf keinen Fall sollten zu hohe Dosen des Vitamin E eingenommen werden, da Vitamin E in sehr hoher Dosierung schädlich wirken könne.



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Die Deutsche Herzstiftung stellt umfangreiches Informationsmaterial, das Experten erarbeitet haben, zur Verfügung (für Mitglieder kostenlos, ansonsten nur gegen Einsendung von 1,45 Euro in Briefmarken pro Sonderdruck)


SD0005: Medikamente: Kopie oder Original

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SD0034: Nitrospray im Alltag

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Abdruck mit freundlicher Genehmigung: Deutsche Herzstiftung e.V. Ausgabe: 12/99


Die Pille gegen den Herzinfarkt gibt es noch nicht


(Frankfurt am Main, 16. Dezember 1999) Einen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die Einnahme von Vitamin C und E vor dem Herzinfarkt schützt, gibt es bis heute nicht. Darauf hat die Hamburger Wissenschaftlerin Professor Ulrike Beisiegel in der neuen Ausgabe von Herz Heute, der Zeitschrift der Deutschen Herzstiftung, hingewiesen.

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